von Ursula Kraemer | Jan. 11, 2014 | Lebensgestaltung, Menschen
In einer Zeit des rasanten Wandels und der Umbrüche braucht der Mensch mehr denn je den Halt bleibender Werte und Erinnerungen. Wir wollen wissen, wer wie sind, woher wir kommen, was uns geprägt hat.
Der Familienstammbaum
„Wie sind wir noch einmal mit denen verwandt?“ In Zeiten großer regionaler Mobilität und globaler Vernetzung bleibt oft wenig Zeit für verwandtschaftliche Beziehungen. Doch spätestens, wenn sich Nachwuchs einstellt, erwacht das Interesse für die eigene Identität und deren Wurzeln. Dies ist ein guter Moment, einen Familienstammbaum zu erstellen. Und eine Aufgabe, die Sie als älteres Familienmitglied sicher gerne übernehmen.
Vielleicht haben Sie das Glück, auf den Unterlagen und Aufzeichnungen Ihrer Eltern und Großeltern aufbauen zu können. Dann bleibt nur, diese auf einen aktuellen Stand zu bringen. Im anderen Fall ist Recherchearbeit nötig. Holen Sie Auskünfte bei Standesämtern und aus Kirchenbüchern ein und fragen Sie bei Verwandten nach. Doch warten Sie damit nicht zu lange. Manches wissen geht verloren, wenn diese nicht mehr am Leben sind.
Auch Internetsuchmaschinen und –plattformen wie http://ahnenforschung.net/ leisten gute Dienste, wenn es darum geht, Verwandte aufzuspüren und konkrete Daten zu ermitteln. Wieviel Zeit Sie investieren, hängt davon ab, wie lange Sie in die Vergangenheit zurückgehen wollen. Und auch, wie weit Sie sich in die verwandtschaftlichen Verästelungen vertiefen möchten.
Im Internet finden Sie virengeprüfte Programme, die es Ihnen leicht machen, die Daten zu sammeln, zu strukturieren und in eine lesbare Form zu bringen. Und die vor allem auch auf Ungereimtheiten aufmerksam machen. So z.B. wenn Sie einen Tippfehler im Geburtsdatum machen und darauf die Meldung erscheint: Achtung: Diese Person war zum Zeitpunkt der Geburt ihres Sohnes 10 Jahre alt. Eines dieser Programme ist www.ahnenblatt.de, es ist kostenlos erhältlich.
Kostenpflichtig ist das Programm Ages! von Jörg Daub http://www.daubnet.com/de/ages. Die Erfassung der Daten erfolgt wie auch bei Ahnenblatt über ein Formular. Bei beiden Programmen können sie außerdem Medien, Quellenangaben und eigene Anmerkungen einfügen und erhalten so über einen einfachen Stammbaum hinaus eine Fundgrube an Informationen zu den jeweiligen Personen.
Besonders überzeugend ist die Variationsbreite der grafischen Darstellung bei Ages! Wenn Sie sich selbst zum Mittelpunkt des Diagramms machen wollen, erhalten sie eine Sanduhr, in der sowohl Ihre Nachkommen wie auch Ihre Vorfahren angeführt werden. Oder Sie drucken für Ihre Kinder eine Grafik aus, die ihnen aufzeigt, wer ihre Ahnen sind. Oder Sie stellen zusammen, welche Familienmitglieder auf eine Wurzel zurückgehen.
Wenn Sie mehr tun wollen
Vielleicht bekommen Sie Lust, mehr über Ihre Ahnen weiterzugeben als eine Sammlung bloßer Daten. Dann können Sie ein Mindmap oder ein Gedankennetz zu den einzelnen Personen erstellen. Setzen Sie den Namen der Person in die Mitte eines Blatt Papiers, zu der Sie aufschreiben wollen, an was Sie sich erinnern. Rundherum kommen Stichworte zu den äußeren Merkmalen, den unverwechselbaren Eigenschaften, typische Aussprüche, besondere Fähigkeiten, Lebensstationen oder auch Krankheiten. Wenn Sie erst einmal anfangen, werden Sie merken, wie viele Details Ihnen noch einfallen.
Besonders, wenn Kinder Ihre Großeltern nicht mehr kennenlernen konnten oder wenn Familienangehörige in großer Distanz wohnen, werden solche Aufzeichnungen gerne in die Hand genommen. Und auf einmal wird deutlich, woher David seine blauen Augen hat und warum Lisa ihre Pflanzen mit großer Sorgfalt und Ausdauer pflegt.
Auf der Grundlage dieser Stichworte schreiben Sie kleine Texte, die die Erinnerung an diese Personen noch lebendiger werden lassen.
Eine besondere Quelle sind Fotos
Haben Sie jahrelang die Familienfeste und Urlaubserinnerungen auf Fotos festgehalten? Dann lagern in Ihrem Keller sicher unzählige Diakästen und noch mehr digitale Aufnahmen auf der Festplatte. Wann haben Sie die zum letzten Mal angeschaut?
Wie wäre es, wenn Sie die alten Aufnahmen sichteten und eine Auswahl nach bestimmten Gesichtspunkten träfen? Das kann das Wachsen und Werden Ihrer Familie sein, Ihre Lebensstationen und die der Kinder, Sie könnten dokumentieren, wie das gemeinsam bewohnte Haus gebaut und allmählich verändert wurde oder wie Ihr Garten sich in den Jahreszeiten verändert.
Aus den gewählten Bildern erstellen Sie ohne großen Aufwand eine Diashow oder PowerPoint-Präsentation, die sich dazu hin noch einfach verschicken lässt. Sie können Ihre Dias auch abfotografieren oder einscannen (lassen) und sie so vor dem Verfall schützen. Wenn Sie sie dann in einem Fotobuch zusammenstellen, werden sie mehr zu Beachtung und Ehren kommen, als wenn die Bilder in Ihrem Keller verstauben.
Der Duft aus Mutters Küche
In vielen Familien gibt es Lieblingsrezepte, die Kindheitserinnerungen wachrufen. Die typischen Weihnachtsplätzchen der Mutter, der Duft der wärmenden Suppe an kalten Wintertagen, der Geburtskuchen, ohne den es kein Festtag wäre.
Sammeln Sie diese Rezepte und schreiben Sie sie von Hand in ein schön gebundenes Heft. Oder tippen Sie die Anleitungen in den Computer, um sie anschließend auszudrucken. Mit einer Spiralbindung versehen, sind sie ein Geschenk von bleibendem Wert. Oder Sie lassen Ihre Sammlung ganz professionell für wenig Geld im Selbstverlag drucken. Wenn Sie z.B. bei www.bod.de eine Kleinstauflage herstellen, bezahlen Sie nur den Stückpreis pro Buch, farbige Darstellung und Hochglanzeinband inklusive.
Für wen mache ich das?
Vielleicht fragen Sie sich, ob die Mühe lohnt und ob irgendjemand anschaut, wofür Sie Stunden investieren. In erster Linie haben Sie selbst etwas davon, wenn Sie Ihre Lebensgeschichte genauer betrachten und Wesentliches festhalten. Und wenn später einmal Ihre Enkel oder Urenkel danach fragen, gibt es etwas, was Sie Ihnen hinterlassen haben. Bedauerlich, wenn die dann auf eine Lücke stoßen würden.
Fofo: Pixabay edsavi30
von Ursula Kraemer | Nov. 6, 2013 | Lebensgestaltung, Ruhestand
Wer in den Ruhestand tritt, ist froh, dem engen Terminplan, den beruflichen Pflichten und dem Leistungsdruck entgangen zu sein. Zuerst fühlt es sich an wie Urlaub: Man hat Zeit, genüsslich zu frühstücken, ausgiebig die Zeitung zu lesen, einen Spaziergang zu machen und den neuen Tag auf sich zukommen zu lassen. Doch meist dauert es nicht lange und eine neue Regsamkeit macht sich breit. In Haus und Garten muss renoviert und erneuert werden, wofür nie Zeit war. Das füllt aus. Irgendwann aber ist alles erledigt. Es gibt es keine wackeligen Stühle mehr, die letzte Schublade ist aufgeräumt, nirgends mehr fehlt ein Nagel. Dann stellt sich die Frage: Was mache ich mit meiner Zeit?
Gut, wenn Sie sich schon vor dem Eintritt ins Rentnerleben darüber Gedanken gemacht und erste Weichen gestellt haben. Wenn nicht, dann ist es jetzt trotzdem noch nicht zu spät. Allerdings sollten Sie nicht allzu lange damit warten und einem Schlendrian verfallen, indem Sie die Zeit totschlagen mit hohem Fernsehkonsum und Kreuzworträtseln. Wieder in Schwung zu kommen, ist weitaus schwieriger, als in Schwung zu bleiben.
Nutzen Sie diese geschenkte Lebenszeit, die kommenden Jahre der körperlichen und geistigen Fitness. Setzen Sie sich Ziele, finden Sie heraus, was Sie morgens aus den Federn treibt. Probieren Sie verschiedenes aus und entscheiden Sie sich dann. Sobald Sie einen Sinn in Ihrem Tun erkennen, werden Sie stabiler, ausgeglichener und glücklicher sein. Ziele und Pläne, das Gefühl von Gebrauchtwerden und Dazugehören sind die besten Mittel gegen Altersdepression. Es liegt an Ihnen.
Ganz gleich, ob Sie für sich selbst etwas tun wollen oder sich für andere engagieren, es gibt sehr viele Möglichkeiten, aus denen Sie das Passende auswählen können. Meist können Sie auf entsprechende Angebote zurückgreifen, manchmal braucht es etwas mehr Initiative, weil Sie Neues etablieren möchten.
Gehen Sie es an!
- sich in ein unbekanntes Fachgebiet einarbeiten, z.B. in Astronomie, Höhlenforschung oder Kunstgeschichte und sich mit anderen austauschen
- ein neues Hobby erlernen, z.B. Modellbau, Fotografie, Pflanzenzucht, Saxophon spielen
- sich einer Hobbygruppe anschließen, z.B. Chor, Laientheater, Erzählkreis, englische Konversation…
- ein Seniorenstudium machen oder Volkshochschulkurse besuchen
- eine Sprache lernen als Vorbereitung auf einen Urlaub
- ein Computerprogramm lernen und anwenden z.B. Fotos bearbeiten, Comics auf dem Tablet zeichnen
- die Lebensgeschichte oder Familiengeschichte aufschreiben
- Familienrezepte zusammenstellen
- den Garten umgestalten, z.B. pflegeleichter machen oder Pflanzen züchten
- Reisen (für Senioren) machen – allein oder mit entsprechenden Reiseanbietern
- unbekannte Wanderwege erkunden, mit und ohne Führung
- Pilgern
- eine Auszeit im Kloster nehmen
- den Freundeskreis aktivieren und Freunde besuchen
- das Klassentreffen organisieren
- einen Jour fix anberaumen und Menschen zu sich einladen oder an einem neutralen Ort treffen
- einen Kreativurlaub buchen
- einem Verein beitreten
- ein Netzwerk mit Gleichgesinnten gründen
- Lernpate werden und Schülern den Weg ins Berufsleben erleichtern
- Hausaufgabenbetreuung anbieten
- Vorleserin werden im Kindergarten, in der Grundschule oder Ihrer örtlichen Bücherei
- Leihoma, Leihopa werden
- als Zeitzeuge bei einer Ausstellung oder Publikation mitarbeiten
- sich als Schulmediator engagieren
- Seniorpartner sein für Jungunternehmer und das berufliche Wissen einbringen
- Mentor/ Mentorin werden für junge Führungskräfte
- den Generationendialog in Gang bringen, z.B. über die Gemeinde oder in der Kirche
- sich für ein Projekt des Entwicklungsdienstes melden
- als Senior Expert in fernen Ländern zur Verfügung stehen
- als Stadtführerin arbeiten
- sich in einer kommunalen oder kirchlichen Bücherei, an Gedenkstätten oder in Museen einbringen
- beim Seniorenrat der Stadt aktiv werden
- ehrenamtlich in der Schuldnerberatung mitarbeiten
- in einem Sportverein, einer politischen Partei, einer Bürgerbewegung mitarbeiten
- im Naturschutz Gruppen betreuen
- in einer Umweltorganisation an Projekten mitarbeiten
- im Tierschutz aktiv werden
- in einer der Kirchen mithelfen
- bei sozialen Einrichtungen wie Caritas, dem Roten Kreuz zur Verfügung stehen
- in einem Frauenhaus als Gesprächspartnerin sein
- sich in der Nachbarschaftshilfe engagieren
- Obdachlose betreuen
- mit Briefen Kontakt zu Gefangenen halten
- Entlassenen zur Seite stehen und die Wiedereingliederung unterstützen
- Besuchsdienst im Krankenhaus machen
- bei der Tafel mithelfen (Lebensmittel besorgen, ausgeben)
- bei der Telefonseelsorge Dienst machen
- bei der Bahnhofsmission stundenweise helfen
- in einem Hospiz mit betreuen
- in einem Altenheim vorlesen, zum Spaziergang einladen, zuhören
- Deutschunterricht für Migranten geben und ihnen bei der Integration helfen.
Schafft Euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich ein geheimes Nebenamt. Tut die Augen auf und sucht, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht. Vielleicht ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, für den du da sein kannst. Vielleicht ist es ein Greis, vielleicht ist es ein Kind. Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann! An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden! Darum suche, ob sich nicht eine Anlage für dein Menschtum findet, lass dich nicht abschrecken, wenn du warten und experimentieren musst. Auch auf Enttäuschungen sei gefasst. Aber lass dir ein Nebenamt, indem du dich als Mensch am Menschen verausgabst, nicht entgehen. Es ist dir eines bestimmt, wenn du nur richtig willst.
Albert Schweitzer
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von Ursula Kraemer | Aug. 20, 2013 | Körper/Gesundheit
Die Diagnose Krebs verändert das Leben von einem Augenblick auf den anderen. Nichts ist nicht mehr, wie es eben noch war. Was wichtig schien, tritt in den Hintergrund. Jetzt geht es nur noch darum, die Gesundheit so weit wie möglich wieder herzustellen oder zumindest ein rasches Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden. Eine gute medizinische Versorgung ist Voraussetzung für die körperliche Heilung. Die psychische Stabilität aber ist für den Gesundungsprozess genauso wichtig. Dafür können Sie selbst ein gutes Stück beitragen.
Wieder Boden gewinnen
Wer mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird,ist nicht in der Lage, wirklich zuzuhören. Tausend Gedanken schießen durch den Kopf, ein Wechselbad der Gefühle blockiert jegliche Klarheit.In dieser Situation ist eine Begleitperson eine große Hilfe. Sie kann im Arzt- gespräch die Einzelheiten zu Krankheit und Therapieverlauf aufnehmen und später Ihnen als Patienten noch einmal in Ruhe erläutern.
Oft ist vor einer notwendigen Operation noch Zeit, eine zweite Meinung einzuholen. Sie gibt die Sicherheit, die richtigen Schritte einzuleiten. Sind Sie beunruhigt oder fühlen sich nicht genügend aufgeklärt, sollten Sie auf jeden Fall dafür sorgen, dass Ihr ärztlicher Gesprächs- partner alle offenen Fragen beantwortet. Eine Begleitperson kann helfen, hier Ihre Interessen zu vertreten.
Nicht jeder Arzt ist in der Lage, neben den Fakten auch die schwierige psychische Lage seines Patienten zu erkennen oder darauf einzugehen. Erlauben Sie sich in diesem Fall, einen weiteren Arzt hinzuziehen, der auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Befindlichkeit eingeht.
Gesprächspartner suchen
Neben den Arztgesprächen helfen in diesen schweren Zeitenvertrauensvolle Freunde, die Sie tragen und die für Sie da sind. Wer offen über seine Erkrankung spricht, erfährt den so dringend nötigen Zuspruch. Mit Telefonaten, Besuchen oder einem schriftlichen Gruß zeigen Ihnen andere, dass Sie Ihnen wichtig sind und dass sie an Sie denken. Wer seine Erkrankung geheim hält und mit sich abzumachen versucht, versagt sich diesen so wichtigen sozialen Rückhalt.
Vielleicht möchten Sie zur Bewältigung dieser gesundheitlichen Krise lieber professionelle Hilfe annehmen. Ihr betreuender Arzt kennt sicher einen guten Psychoonkologen. Scheuen Sie sich nicht, nach einer Adresse zu fragen.
Viele Menschen sind unsicher, wie sie einem Kranken begegnen sollen. Machen Sie es ihnen leichter. Zeigen Sie, welche Themen Sie interessieren, fragen Sie nach den Erlebnissen Ihrer Besucher. Nehmen Sie über Ihre Freunde Anteil an der Welt draußen, erlauben Sie, dass Humor und Fröhlichkeit in Ihr Krankenzimmer ziehen. Sie sind wesentliche Zutaten für die psychische Stabilität. Wer allerdings seine Erkrankung zum Hauptthema der Begegnungen macht, riskiert, dass Freunde sich zurückziehen und irgendwann gar nicht mehr kommen.
Sagen, was man braucht
Wer krank ist, braucht für Vieles Hilfe. Scheuen Sie sich nicht, Wünsche zu äußern und Ihren Freunden die Gelegenheit zu geben, Sie zu unterstützen. Bitten Sie um notwendige Besorgungen oder lassen Sie sich im Auto kutschieren. Vielleicht gibt es auch jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, der die Pflege der Pflanzen oder des Haustiers eine Zeit lang übernimmt. Oder der in der Lage ist, Ihnen eine CD mit Ihren Lieblingstiteln zusammenzustellen.
Auf der anderen Seite dürfen Sie auch Grenzen ziehen, wenn Ihnen Anrufe und Besuche zu viel werden oder wenn Ihre Besucher laufend Krankengeschichten zum Besten geben. Sie brauchen Zeiten des Alleinseins, in denen Sie sich mit Ihrer Erkrankung auseinandersetzen und in denen Sie die Trauer zulassen. Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut, lassen Sie dies Ihr Umfeld mit klaren Worten wissen.
Vorsorge treffen
Auch wenn Sie sich einen guten Verlauf von Operation und Therapie erhoffen, sollten Sie für den Fall gerüstet sein, dass Sie nicht mehr für sich selbst entscheiden können. Halten Sie zu Ihrer eigenen Beruhigung und zur Sicherheit Ihrer nahen Angehörigen schriftlich fest, was in einer solchen Situation zu tun ist. Was viele nicht wissen: Auch unter Ehepartnern sind entsprechende Vereinbarungen nötig. Denn sonst wird ein öffentlich bestellter Betreuer diese Aufgabe übernehmen. Und er wird u.U. Umständen Entscheidungen treffen, die nicht den mündlich geäußerten Wünschen des Patienten entsprechen. Mit einer finanziellen Vollmacht ermöglichen Sie einer Vertrauensperson, z.B. Rechnungen in Ihrem Namen zu begleichen oder Abbuchungen zu stoppen. Die Betreuungsvollmacht regelt, wer für Sie sorgen soll und wer entsprechende Entscheidungen treffen darf. In einer Patientenverfügung bestimmen Sie, solange Sie das noch können, welche medizinische Versorgung Sie sich wünschen und was Ihnen in den letzten Tagen wichtig ist.
Sollten Sie diese Vollmachten brauchen, ist es gut, wenn sie vorliegen, und noch besser, wenn es unnötig war, sie abzufassen. Vorlagen zu diesen Vollmachten gibt es im Buchhandel. Und beachten Sie, dass Banken in der Regel eigene Formulare bereithalten.
Nicht verheiratete Partner erhalten keine Informationen zum Gesundheitszustand eines Patienten. Auch bei einem Besuch auf der Intensivstation könnte es Schwierigkeiten geben. Schreiben Sie deshalb eine entsprechende Erklärung und nehmen Sie Kopien davon zur Aufnahme ins Krankenhaus mit. Das Original behalten Sie für alle Fälle.
Gut für sich selbst sorgen
Es braucht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient, um die bestmöglichen Gesundungserfolge zu erzielen. Doch das bedeutet nicht, jegliche Fürsorge und Verantwortung an das Personal des Medizinbetriebs abzugeben.
Unternehmen Sie alles, was Ihre Selbstheilungskräfte aktiviert. Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung, machen Sie regelmäßig Spaziergänge und treiben Sie moderaten Sport. Lernen Sie Entspannungstechniken und eliminieren Sie Belastendes aus Ihrem Leben, indem Sie Konflikte klären oder Ihren Konfliktpartnern verzeihen. Verlassen Sie sich aber nicht auf unseriöse Methoden, sondern ziehen Sie fundierte Literatur zu Rate. Auf diese Weise stärken Sie nicht nur Ihre Immunkräfte, Sie wirken auch dem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins entgegen.
Dem Leben zu wenden
Auch wenn Ihre Erkrankung Sie einschränkt: Behalten Sie möglichst viel von dem bei, was vor der Diagnose Ihr Leben im Positiven bestimmt hat. Gestalten Sie die Tage, planen Sie viele freudvolle Momente und erleben Sie das, was Ihnen möglich ist, jeden Tag bewusst. Eine achtsame Haltung hilft Ihnen dabei.
Natürlich werden Sie auch in die Zukunft blicken, am besten, indem Sie Pläne schmieden für die Zeit danach. Was wollen Sie dann erleben, was wird Ihnen wichtig sein? Vermeiden Sie das Grübeln. Regeln Sie, was Ihnen Sorgen macht und was Sie aus eigener Initiative regeln können. Auch wenn es ähnliche Fälle gibt, ist der Verlauf Ihrer Erkrankung nicht zwangsläufig vorhersagbar. Deshalb hoffen Sie auf das Gute und seien Sie auf das Schlimmste gefasst.
Nachwort: Ich wünsche mir, dass Sie diesen Text nicht für sich persönlich brauchen. Wenn aber doch, dann möge er Ihnen helfen, schwere Zeiten gut zu überstehen.
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von Ursula Kraemer | Apr. 21, 2013 | Lebensgestaltung, Ruhestand
Die einen freuen sich auf diesen Tag und können es kaum erwarten. Andere stecken den Kopf in den Sand und tun so, als ob alles immer so weiter ginge. Und wieder anderen ist bewusst, dass neue Zeiten anbrechen werden, und sie fürchten sich davor. Dabei wäre es gut, wenn sich alle rechtzeitig die Frage stellen würden: Wer bin ich, wenn ich nicht mehr arbeite?
Wenn das Arbeitsleben endet, fallen viele Faktoren weg, die das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein über Jahre hinweg gestärkt haben. Die Anerkennung, wenn man mit anspruchsvollen neuen Projekten und Aufgaben betraut wurde. Die Bestätigung, wenn Kollegen um Rat fragten. Der Respekt, den Kunden und Lieferanten entgegenbrachten, und nicht zuletzt das regelmäßige Einkommen, dasman als Gegenwert für die erbrachte Arbeit ansehen konnte.
Auch wenn beim Abschied in den Ruhestand die lieben Kollegen auffordern, in Kontakt zu bleiben, stellt man schnell fest, dass man von nun an einer anderen Welt angehört, einer, die man selbst gestalten darf und auch muss.
Eine eigene Zeitstruktur finden
Zunächst ist es verlockend, wenn der Wecker schweigt und keine Termine mehr den Tag zerstückeln. Man kann das Frühstück ausdehnen und sich ausgiebig Zeit nehmen für die Lektüre der Zeitung. Doch unversehens schleicht sich ein Schlendrian an. Die Stunden vergehen und am Ende des Tages fragt man sich, wo sie geblieben sind.
Jetzt ist es an der Zeit, sich eine eigene Tagesstruktur zu schaffen. Wann ungefähr wird man aufstehen, wann finden die Mahlzeiten statt, welche Fixpunkte in der Woche gibt es? Wann nimmt man sich Zeit für Sport oder Besuche, für den Sprachkurs, die Korrespondenz oder die Telefonate mit Freunden, Kindern oder Verwandten?
Die Rollen in der Partnerschaft klären
Ganz gleich, ob nur einer der Partner berufstätig war oder beide – die bisherige Aufteilung von Pflichten im Haushalt sollte nun neu besprochen werden. Setzen Sie sich zusammen und listen Sie auf, welche Arbeiten wann anstehen und wer von nun an dafür zuständig sein soll. Dies braucht keine feste Einteilung zu sein, sondern kann durchaus auch wechseln. Wenn sie mittags vom Yoga kommt, könnte er z.B. das Essen zubereitet haben. Oder Sie vereinbaren, den Wochenputz gemeinsam zu machen, um dann freie Zeit für Unternehmungen zu haben.
Weitermachen in neuer Form
Wer mit großer Motivation und Zufriedenheit im Beruf aktiv war, möchte meist den Fuß nicht ganz aus der Tür nehmen, sondern sich noch in irgendeiner Form weiter einbringen. Dies könnte ein freiberufliches Engagement sein, man könnte sich dem Senior Experten Service anschließen, Vorträge und Workshops halten oder schreiben.
In bekannten Gefilden zu bleiben ist ein sicherer Weg, denn Sie können das tun, was Sie schon immer gemacht haben. Vielleicht ist nun auch der Moment gekommen, den Arbeitsthemen endgültig Lebewohl zu sagen und etwas Neues auszuprobieren.
Unbekanntes wagen
Alte Träume mussten laufenden Verpflichtungen weichen, für sie war keine Zeit, aber oft auch keine Energie mehr. Graben Sie nach solchen Schätzen. Erinnern Sie sich, was Sie früher gerne getan haben oder an das, wovon Sie immer sagten, wenn ich mal Zeit habe…Vielleicht lässt sich Ihr Traum in Ihrem jetzigen Alter nicht mehr zu 100% umsetzen. Aber zu einem Teil bestimmt noch. Schauen Sie nicht nach den Problemen, sondern suchen Sie Wege, damit Sie später nicht sagen müssen, ich hätte es tun sollen.
Möchten Sie wissen, was noch in Ihnen steckt? Dann gehen Sie es an! Gönnen Sie sich ein Versuchsstadium. Sie gehen noch keine dauerhafte Verpflichtung ein, wenn Sie sich mit neuen Themen, anderen Ländern und Kulturen beschäftigen. Entscheiden Sie erst nach einer Weile, ob Sie dauerhaft Interesse daran haben. Aber bleiben Sie neugierig, auf andere Standpunkte, auf unbekanntes Terrain.
Lockende Ziele finden
Wer keine Ziele mehr im Leben hat, verkümmert. Es muss etwas geben, wofür es sich aufzustehen lohnt und was dem Leben Sinn gibt. Besonders schön ist es, wenn Sie etwas gefunden haben, dessen Ergebnis sie in den Händen halten können: Selbstgezogene Gurken aus dem eigenen Garten, ein kleines Büchlein, in dem Sie Familiengeschichten niedergeschrieben haben, selbstgenähte Kleidung. Oder etwas, was anderen Freude macht: Der Übermut des Hundes, den Sie aus dem Tierheim zum Spaziergang abholen oder das zärtliche Schmusen Ihrer Enkelin, wenn Sie ihr ein Buch vorlesen.
Freunde versammeln
Enge berufliche Zeitpläne, Schichtarbeit und wechselnde Einsatzorte tragen dazu bei, dass der Freundeskreis immer kleiner wird und auch familiäre Kontakte nicht mehr gepflegt wurden.
Der leichteste Schritt ist, alte Beziehungen wieder aufzunehmen und wiederzubeleben. Da auch diese Personen häufig schon im Ruhestand sind oder kurz davorstehen, werden Sie offene Türen finden. Nicht immer aber stimmen die Interessen noch überein, doch ist es ein Versuch wert, dies herauszufinden, Aber vielleicht sind sogar Freunde dabei, die sich für gemeinsame neue Aktivitäten oder regelmäßige Treffen gewinnen lassen. Oder Sie finden neue, wenn Sie einem Verein beitreten, einen Tanzkurs machen oder sich bei der Bürgerbewegung in Ihrem Viertel einbringen.
Vorbereitung und Übergang
Es ist gut, sich eine Zeit der Vorbereitung und des Übergangs zu gönnen. Wichtig dabei aber ist, die Auseinandersetzung mit den oben stehenden Fragen aktiv zu betreiben und sich nicht darauf verlassen, dass sich die Dinge schon irgendwie regeln werden.
Viele Rentner beklagen sich darüber, keine Zeit für eigene Interessen und Bedürfnisse zu haben. Immer sei etwas zu tun. Doch die Chance des Ruhestands besteht darin, endlich auf die eigene Stimme zu hören und das Leben frei von Zwängen und äußeren Anforderungen so zu gestalten, wie man es für richtig hält. Entsprechende Bücher können Ihnen ebenso Anregungen wie Tipps von aktiven Ruheständlern. Es gilt, die kommenden noch guten Jahre zu nutzen und die Zeit nicht einfach verstreichen zu lassen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Foto: Pixabay RitaE
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von Ursula Kraemer | Apr. 7, 2013 | Lebensgestaltung, Menschen
Öfter mal was Neues. Hand aufs Herz – an was haben Sie gedacht, als die Überschrift dieses Artikels lasen? An einen Seitensprung? Das ist zwar eine Möglichkeit, sich wieder zu spüren, lebendig zu sein und das Gefühl zu haben, begehrt zu werden. Übrig bleiben am Ende aber oft nur eine Menge Lügen, viele Tränen und zwei zerbrochene Beziehungen. Zumindest aber zerstörtes Vertrauen, das nur mühsam wieder aufgebaut werden kann. Werfen Sie deshalb lieber nicht vorschnell die Flinte ins Korn, wenn Sie in Ihrer Partnerschaft nicht mehr zufrieden sind. Sondern gönnen Sie Ihrer in die Jahre gekommenen Beziehung eine Verjüngungskur. Bringen Sie neuen Schwung hinein durch neue Ideen.
Rituale und Gewohnheiten
Rituale und Gewohnheiten tun gut, sie machen das Zusammenleben leichter und sie schaffen eine vertraute Verbindung zwischen Menschen. Sie sind wie ein Geländer, das Stütze und Sicherheit gibt. Viele Dinge im Alltag sind klar geregelt, man muss nicht darüber diskutieren, was man tut und wie. Es braucht keine Verhandlungen und nicht ständig neue Entscheidungen. Beide Partner wissen, woran sie sind.
Doch ein zu viel an Gewohnheit lähmt. Wenn alles nach dem gleichen Muster abläuft, wenn es keine Überraschungen mehr gibt, erstickt die Beziehung im Einerlei. Dabei ist es gleich, ob es sich um die Zutaten zum Frühstück handelt, um den Ablauf des Wochenendes oder die Begegnungen in der Liebe.
Vergnügen in der Vergangenheit
Was haben Sie früher gerne miteinander gemacht? Was hat Sie in Ihrer ersten Zeit als Paar verbunden? Was ist schon lange in Vergessenheit geraten? Ist zugedeckt worden durch die Aufgaben in der Kindererziehung, die Verpflichtungen im Beruf? Graben Sie Ihre Erinnerungen aus und holen sie diese Aktivitäten wieder in ihr Leben.
Gehen Sie tanzen, machen sie ein Picknick am See (auch wenn sie zuhause einen Balkon oder eine Garten haben!), überraschen Sie einander mit Eintrittskarten zu einem Oldie-Konzert oder zu einem Film.
Die Sache mit dem Wunschgefäß
Gerade Paare, die schon lange zusammenleben, sind oft festgefahren. Sie glauben zu wissen, was der andere mag und was nicht. Und unternehmen nur noch das, von dem sie annehmen, dass es beim anderen auf Gegenliebe stößt. Mit der Zeit reduzieren sie sich beide freiwillig und doch unbewusst auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Dabei hat wohl jeder Wünsche und Träume, die vor lauter Rücksicht auf den anderen unausgesprochen bleiben. Ein Bad im See bei Mondschein? Sex vor dem Kaminofen? Ein gemütlicher Abend ohne Kinder oder gar ein Wochenende? Gemeinsam Sterne gucken in der Natur oder im Planetarium? Bei einem Fußballspiel zu zweit lauthals anfeuern?
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ihre Wünsche zu erforschen. Legen Sie sich kleine Zettel zurecht, für jeden in einer anderen Farbe. Schreiben Sie Ihre Ideen, wie Sie die Zeit mit Ihrem Partner gestalten wollen, auf diese kleinen Zettel. Diese falten Sie dann zweimal zusammen und deponieren Sie alle in einem schönen Gefäß, einer Vase sein oder auch einem hübschen Kästchen.
Einmal in der Woche ziehen Sie abwechselnd einen dieser Zettel, mal in der einen, mal in der anderen Farbe, und planen, wann in den nächsten Tagen Sie sich die Zeit für diesen Wunsch nehmen werden.
Vereinbaren Sie, dass Sie die Wünsche des anderen ohne Murren und ohne das Gesicht zu verziehen mitmachen. Lassen Sie sich ganz auf neue Erfahrungen ein, genauso wie Sie es sich wünschen, wenn Ihr eigener Wunsch an der Reihe ist.
Heute ist Dein Tag
Am Geburtstag sind wir am ehesten bereit, dem Partner, der Partnerin die Wahl für den Ablauf einen Tag zu überlassen. Bei Frauen passiert das vielleicht noch am Muttertag. Wie wäre es, regelmäßig solche Tage einzuplanen? So bekommt der eine die Möglichkeit zu gestalten, der andere ist vom Druck befreit, Vorschläge oder Pläne zu machen.
Ich erinnere mich, wie wir in der Familie zu Beginn der großen Ferien ein großes Plakat genommen haben, und jeder sagen durfte, was er gerne in dieser freien Zeit mit den anderen erleben wollte. Jedes Familienmitglied hatte seine eigene Stiftfarbe, mit der die Wünsche auf dem Plakat notiert wurde. Bei fünf Personen kam eine lange Liste zusammen.
Nach dem Frühstück, wenn der vor uns liegende Tag geplant werden sollte, half ein Blick auf die Liste. Wir wählten eine dieser Ideen aus und sorgten dafür, dass jeder an die Reihe kam. Da alle in der Familie berücksichtigt wurden, kam entstand buntes Programm.
Ähnliches können Sie auch in einer Partnerschaft tun. Die Liste wird dann zwar nicht zu so lang wie in einer mehrköpfigen Familie, sie kann aber auch jederzeit erweitert und fortgeführt werden. Ich bin mir sicher, dass in dem Augenblick, in dem Sie darüber nachdenken, wie Sie mit Ihrem Partner Zeit verbringen könnten, Ihnen neue Ideen kommen, wenn Sie die Zeitung lesen, unterwegs Plakate unterwegs oder mit Bekannten reden.
Überraschen Sie einander
Es ist langweilig, wenn man immer schon weiß, etwas als Nächstes kommt oder wenn der andere nur dann aktiv wird, wenn Überraschungen „eingefordert“ werden („Du könntest auch mal das Kinoprogramm studieren und einen Vorschlag machen“).
Ergreifen Sie die Initiative. Besorgen Sie Tischtennisschläger und erkundigen sich, wo die nächste Platte steht. Stellen Sie eine CD mit Tanzmusik zusammen, rollen Sie den Teppich weg und schwingen Sie das Tanzbein im Zimmer. Decken Sie den Tisch auf eine besonders schöne, romantische Weise und kochen Sie das Essen ihrer ersten Stunde. Planen Sie einen Wochenendausflug mit der Bahn und kaufen dafür das Landesticket.
Manches, was Sie ausprobieren, wird vielleicht häufiger Platz in Ihrem Alltag finden. Anderes wiederum werden Sie als einmalige Aktion in Erinnerung behalten. Auf jeden Fall aber werden Sie neue Interessen entdecken und sicher auch unbekannte Facetten an sich selbst oder am anderen. Sie werden neuen Gesprächsstoff haben und garantiert mehr Lebendigkeit und Schwung in Ihrer Beziehung.
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Foto Pixabay andreahamilton264