Lernen, Lachen, Lieben – das beste Lebensmotto

Lernen, Lachen, Lieben – das beste Lebensmotto

Lachen leben liebenZu meinen Bekannten zählt Arthur, ein Mann von 96 Jahren, der durch seine positive Einstellung, sein aktive Teilnahme an allem, was um ihn herum passiert und seine charmante Art überall gerne gesehen ist.

Gestern nun hatte ich Gelegenheit, ihn zwei Stunden lang zu interviewen und ihn nach seinen Erlebnissen, aber auch seiner Lebensphilosophie zu befragen.

Das Motto, das ihn sein Leben lang begleitet hat und auch noch heute für ihn gilt: Lernen, Lachen, Lieben. Ein Motto, das auch das Ihre werden könnte.

 

 

Lernen – Jeden Tag etwas Neues aufnehmen

Für Arthur bedeutet das, auch im hohen Alter noch up to date zu sein, was z.B. die neuen Medien angeht. Arthur sitzt jeden Tag am PC, er hält Kontakt durch Emails und druckt seine selbst geschossenen Fotos selbst aus. Sein Bekanntenkreis erweitert sich auch heute noch, da er aufgeschlossen ist, aus dem Haus geht und offen auf andere zugeht.

Was könnte das Lernen für Sie bedeuten?
Sie könnten

  • über ein bisher für Sie unbekanntes Thema lesen
  • ein neues Rezept ausprobieren
  • eine neue Funktion Ihres Handys oder eines PC-Programms lernen
  • einem schwierigen Menschen anders begegnen
  • einen ungewohnten Nachhauseweg nehmen

 

Lachen – herzhaft und aus vollem Hals

Arthur sagt, wer lacht, tut sich und seiner Gesundheit etwas Gutes. Mit einem herzhaften Lachen entledigen wir uns aller Anspannung, versorgen uns mit mehr Sauerstoff und versetzen uns selbst in eine gute Stimmung. Es hilft, die positiven Seiten des Lebens zu erkennen und sich an ihnen zu erfreuen. Und wir schlagen mit unserem Lachen eine Brücke zu anderen Menschen.

Wer glaubt, in seinem Alltag wirklich nichts zu lachen zu haben, der sollte sich eine Sammlung von Dingen zulegen, die zum Schmunzeln oder Lächeln anregen. Das können Sketche sein, Filme, Anekdoten, Cartoons, lustige Familienfotos oder Geschichten. Aus einem Schmunzeln kann so plötzlich auch mehr werden.

Eine andere Möglichkeit das Lachen zu intensivieren, ist das Lachyoga: Hier lernen Sie, einfach und ohne äußeren Anlass drauf loszulachen. Sie glauben, das können Sie nicht? Sie werden sich wundern. Probieren Sie es aus. In der Gruppe klappt es auf jeden Fall. Und wenn Sie es erst einmal gelernt haben, können Sie sich jederzeit wieder einen herzhaften Lacher entlocken.

 

Lieben – nicht nur einen Menschen, sondern das Leben

Natürlich fallen uns beim Wort Liebe zuerst einmal die Menschen ein, denen wir von ganzem Herzen verbunden sind. Doch das alleine ist nicht mit Lieben als Lebensmotto gemeint.

Es bedeutet viel mehr: mit offenen Augen und offenem Herzen die Welt um sich herum wahrnehmen und das Schöne an ihr entdecken.

Sie könnten:

  • den Duft einer Blume bewusst in sich aufnehmen und sich daran erfreuen
  • die Zartheit einer Feder spüren
  • in Ihrem Gegenüber etwas Positives entdecken (gelingt sicher nicht immer auf Anhieb, aber es lohnt sich, danach Ausschau zu halten)
  • sich annehmen und sich selbst der beste Freund, die beste Freundin zu sein
  • Komplimente zu machen und Menschen zu sagen, dass man sie mag oder liebt (und dies nicht nur im Stillen zu denken)
  • dankbar zu sein für die Schätze im Leben und nicht Ausschau zu halten nach dem, was (vermeintlich) fehlt.

 

Lernen, Lachen, Lieben – das könnte auch Ihr Lebensmotto sein. Beginnen Sie noch heute damit. Es wird Ihren Alltag, Ihr Leben verändern.

 

Bewerben mit 50plus: Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel!

Bewerben mit 50plus: Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel!

BewerbenBewerben mit 50plus. Wer sich in der Lebensmitte nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen muss, gerät häufig ins Zweifeln. Habe ich überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Wer wird jemanden mit 50plus überhaupt noch einstellen? Sicher, in manchen Köpfen geistert diese Einstellung, aber es ist wenig hilfreich, sich von solchen Gedanken unterkriegen zu lassen.

Perspektivenwechsel ist angesagt. D.h. es ist Ihre Aufgabe bei der Bewerbung, die Vorteile herauszustreichen, die Sie  in ein neues Arbeitsverhältnis mitbringen. Und den Nutzen zu beschreiben, den Sie bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber stiften können. Das setzt natürlich voraus, dass Ihnen diese Dinge auch selbst bewusst sind und Sie dazu stehen können.

Notieren Sie:

  • Was haben Sie bisher in Ihrem Arbeitsleben gelernt?
  • Was ist in den letzten Jahren neu hinzugekommen?
  • Wie offen sind Sie gegenüber neuen Entwicklungen?
  • Mit welchen Situationen können Sie besonders gut umgehen?
  • Wie gut können Sie den Kontakt zu Kollegen und Kunden herstellen?
  • Wo liegen Ihre persönlichen Stärken und Erfahrungen?
  • In welchen Bereichen könnten diese besonders gut eingebracht werden?
  • Können Sie z.B. anderen etwas beibringen, erklären?
  • Bewahren Sie die Ruhe, auch wenn es stürmisch zugeht?
  • Haben Sie gute Netzwerke geknüpft?
  • Gelingt es Ihnen, den Überblick zu gewinnen?
  • Welche Vorteile sehen Sie selbst, weil Sie zur Gruppe 50plus zählen?
  • Wobei sind diese besonders nützlich?

Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, werden Sie einige Argumente finden, die Sie in Ihrer Bewerbung einbringen können. Wenn nicht – dann wird es höchste Zeit, sich um diese Dinge zu kümmern.

Es ist an jedem Einzelnen, die Einstellung gegenüber Bewerbern 50plus in den Köpfen von Personalverantwortlichen positiv zu beeinflussen. Was schon lange für die Bewerbungen von Frauen im Wiedereinstieg gilt, ist auch für Bewerber 50plus unerlässlich.

Leben 50plus – Geschenkte Lebenszeit

Leben 50plus – Geschenkte Lebenszeit

Geschenkte LebenszeitGeschenkte Lebenszeit: Die heute Fünfzigjährigen stehen voll im Leben Daraus sollten sie etwas machen. Möglichkeiten gibt es genug.

Eine Frau, die heute ihren fünfzigsten Geburtstag feiert, hat statistisch gesehen gute Chancen, 81 Jahre alt zu werden. Die Lebenserwartung von Männern liegt, eher selbst gemacht als genetisch bedingt, immerhin bei 76 Jahren.  Fünfundzwanzig Jahre und mehr geschenkte Lebenszeit! Zeit, die genutzt werden will, Zeit, die wir nicht einfach so verstreichen lassen sollten.

Für positives Altern gibt es in unserer Gesellschaft noch kaum Vorbilder. In den Medien wird das Bild von den Alten gezeichnet, die sich mit dem Ruhestand aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen und ihre letzten Jahre dement im Pflegeheim zubringen. Doch ein Blick in die Statistik genügt, um festzustellen, dass dieses Schicksal nur einen kleinen Prozentsatz ereilen wird.

 

Es ist noch so viel möglich

 

Die heute Fünfzigjährigen stehen im Leben: Sie gründen Unternehmen und neue Familien, sie unternehmen weite Reisen und entdecken nach Jahren der Sorge für andere ihre persönliche Unabhängigkeit.

Trotz aller Aktivität aber oder gerade deshalb bringt dieser Lebensabschnitt auch eine Sinnkrise mit sich. Das Leben, wie es bisher war, wird und kann so nicht weitergehen. Fragen drängen sich auf: ‚War das alles? und: ‚Was kommt noch?’

Unsere kulturelle Tradition aber ist in dieser Hinsicht keine Hilfe, wir müssen selbst nach Antworten suchen und experimentieren. Orientierung und Anregung erhalten wir noch ehesten noch von der Religion, der Psychologie, der Philosophie oder der Poesie. Carl Gustav Jung hat treffend beschrieben, welche Arbeit uns jetzt erwartet: ‚Wir können den Nachmittag des Lebens nicht nach demselben Programm leben wie den Morgen, denn was am Morgen viel ist, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr ist, wird am Abend unwahr sein.’

50plus – der vor uns liegende Lebensabschnitt hat seine eigenen Freuden, Aufgaben und Hindernisse und eine andere Prioritätenskala. Das bedeutet, dass wir vertraute Verhaltensmuster ablegen und alte Rollen verlassen sollten, um  uns klar zu werden, was uns für die Zukunft am wichtigsten sein wird. Mutig sollten wir lernen, nach unseren eigenen Werten zu leben und uns nicht lediglich den Erwartungen unserer Umwelt und der Gesellschaft anzupassen.

Und eine Erkenntnis drängt sich in den Vordergrund: ich muss die Dinge, die mir wichtig sind, endlich angehen, denn die Zeit drängt. Ich weiß nicht, wie viel mir noch bleibt. Es auf die lange Bank zu schieben, ist nicht die Lösung.

 

 

Altern ist eine Sache –positives Altern eine andere.