Runder Geburtstag – feiern oder nicht?

Runder Geburtstag – feiern oder nicht?

Runder GeburtstagWarum sollte ich diesen Tag feiern? Dass ich schon so alt bin? Das ist wirklich kein Grund. Am liebsten würde ich wegfahren und diesen Anlass übergehen. So oder ähnlich höre ich es im Bekanntenkreis, wenn wieder ein runder Geburtstag ansteht. Dann werden alle Hürden aufgeführt, warum man lieber auf eine Feier verzichten möchte.

Es macht zu viel Arbeit
Das war auch mein erster Gedanke, als es darum ging, meinen letzten runden Geburtstag auszurichten. Zum Glück bekam ich den Tipp, dass ein Metzger am Ort nicht nur den großen Grill verleiht, sondern auch den Grillmeister dazu. Er stand mit weißem Gewand und Kochmütze im Garten, machte echt was her und die Kosten hielten sich im Rahmen. Wer das nicht möchte, kann die Gäste bitten, etwas zum Buffet beizusteuern. Oder Sie kochen gemeinsam. Dann fängt der Spaß schon viel früher an.

Die Wohnung ist zu klein
Raum ist in der kleinsten Hütte, so das Sprichwort. Und da ist was dran: Die gemütlichsten Feiern sind oft die, in der man stehend und sitzend in der Küche plaudert oder bei denen man dicht gedrängt auf improvisierten Sitzgelegenheiten Platz nimmt. Auch wenn dies eher unter jungen Leuten üblich ist: Wer sagt denn, dass dies nicht auch im fortgeschrittenen Alter möglich ist? Wenn Sie das nicht wollen, können Sie Ihre Freunde auch zu einer Party im Freien einladen.

Die Gästeliste ist zu lang, alle erwarten, dass sie eingeladen werden
Wer viele Freunde hat und sie gerne alle um sich versammeln möchte, stößt irgendwann an Grenzen. Da kann ein Tag der offenen Tür das Richtige sein. Die Freunde werden davon in Kenntnis gesetzt, von wann bis wann Sie sich über einen Besuch freuen. Sie machen Kaffee, stellen Getränke kalt, richten etwas Gebäck und freuen sich darauf, dass es klingelt. Der Vorteil in diesem Fall ist, dass Sie mehr Zeit haben für die Gespräche mit Einzelnen oder kleinen Gruppen.

Es ist zu teuer
Wer sagt denn, dass Sie ein mehrgängiges Menü auftischen müssen? Oder mit ausgesuchten Spezialitäten aufwarten? Die meisten von uns haben immer genug/zu viel zum Essen und sind auch zufrieden mit einer deftigen Kartoffelsuppe oder einem großen Topf Spaghetti. Die Hauptsache einer Feier sollte nicht das Glänzen mit der Kochkunst sein, sondern das Zusammensein mit Freunden. Eine andere Möglichkeit wäre, gemeinsam etwas zu unternehmen, eine Wanderung zum Beispiel. Auch wenn Sie eine kleine Überraschung für das gemeinsame Picknick vorbereiten, sind die Kosten überschaubar.

Ich habe nichts von der Feier, wenn ich ständig Gäste bedienen muss
Wie wäre es mit einem Buffet? Suchen Sie sich solche kleinen Leckereien aus, die Sie schon an den Tagen davor vorbereiten können. Und kündigen Sie grundsätzlich Selbstbedienung an. Oder Sie zeigen einem der Gäste, wo sich der Getränkevorrat befindet und bitten diese Person, sich um das Nachschenken zu kümmern.

Ich möchte keine Geschenke
Sie können Ihre Gäste bitten, für einen guten Zweck zu spenden. Ganz gleich, ob dies die Patenschaft für Kind oder ein Projekt in einem Dritte-Welt-Land ist. Auf der Feier stellen Sie dann das Projekt, vielleicht mit einigen Bildern, vor und deponieren eine kleine Spendenbox.

Machen Sie sich bewusst, was die wirklichen Gründe dafür sind, Ihrem (runden) Geburtstag aus dem Weg zu gehen. Dann finden Sie den richtigen Rahmen, den Sie an diesem Tag Ihrem Alter und Ihrem Leben geben möchten.

Ein runder Geburtstag ist ein besonderer Meilenstein. Ein Tag, um sich auch an die vielen schönen Erfahrungen und Erlebnisse der vergangenen Jahre zu erinnern. Und ein Grund, sich daran zu freuen, dass Sie diesen Tag erleben dürfen und dass Sie Freunde haben, die mit Ihnen feiern wollen.

Älter werden ist wie…

Älter werden ist wie…

Älter werden

Für die einen ist die Lebensphase nach 50 geprägt vom Gedanken, in Zukunft weniger zu arbeiten und das Leben zu genießen, die anderen wenden sich neuen Projekten zu und sind mit Elan bei der Sache. Und wieder andere spüren ein Nachlassen der Kraft, brauchen Zeiten der Ruhe und sind besorgt, wie es weitergeht. Je nachdem, wo wir stehen, löst der Satzanfang: „Älter werden ist wie… “ andere Assoziationen aus.

Die Teilnehmerinnen meines neuen Seminars „Frauen 55plus – mitten im Leben“ haben folgende Ideen zusammengetragen:

Älter werden ist wie…
ein Rosenstock,
der nach dem Frost
zwar keine Blätter mehr hat,
aber noch ein paar
ganz besonders schöne Blüten.

Älter werden ist wie…
eine vielseitige Reise.
Butter bei die Fische.

Älter werden ist wie…
schwimmend den Atlantik zu überqueren.
einen Sonntag im Herbst genießen
und reife Früchte vom Baum pflücken.
durch Erfahrung reicher werden.

Älter werden ist wie…
reife Trauben am Weinstock.
das Einbringen der Heuernte.
die Ernte der Früchte.
spontan verreisen.
aufatmen.
um Rat gefragt werden.

Älter werden ist wie…
ein Schaumbad:
manche Seifenblase zerplatzt,
ein wohliges Gefühl breitet sich aus,
viele Anspannungen lösen sich.

Älter werden ist wie…
ein Neustart.
ganz natürlich.
sich nochmals entdecken.
mehr haben.
weitergeben wollen.
toleranter, reifer, liebevoller und manchmal auch kindischer sein.

Älter werden ist wie…
mehr Leben.
eine spannende Reise.
ein Abenteuer.
ein Blick aus dem Fenster ins Abendrot.
Abschied in Raten.
langsam sterben.

 

Älter werden ist wie…

Wie würden SIE diesen Satz vollenden?

Wer sich noch nicht richtig in diese Lebensphase einfühlen kann, dem sei folgender Artikel empfohlen: Erfüllter Ruhestand

Stress? Komm mit an den See!

Stress? Komm mit an den See!

Kleine Fluchten aus dem Alltag
Ein Video zum Entspannen und Genießen

Komme mit an den See. Diese kleine Auszeit entspannt und beruhigt. Danach lässt sich die Arbeit mit neuem Elan fortsetzen.

Viele Menschen arbeitenTag für Tag in geschlossenen Räumen, sind umgeben von Hektik und Geräuschen.  Eine kleine Auszeit wirkt oft Wunder.

Lassen Sie sich deshalb einladen zu einem kleinen Spaziergang an den Bodensee. Gönnen Sie sich die wenigen Minuten und freuen Sie sich an den Bildern. Sie werden die beruhigende Wirkung spüren und anschließen wieder mit neuem Elan Ihre Arbeit fortsetzen.

Die Fotos in diesem Video habe ich unterwegs selbst geschossen. Denn auch mich entspannt ein Gang am See. Und mi dem Fotoapparat in der Hand ist man noch sehr viel aufmerksamer. :-)

Das gibts auch. Denn wer weiß: Vielleicht bekommen Sie ja Lust, selbst hinauszugehen, den Windhauch zu spüren, den Gesang der Amsel zu hören und die Farbenpracht der Frühlingsbäume zu genießen. Dann hätte auch dieses kleine Video sein Ziel erreicht.

 

Kennst du auch das Video Es ist Frühling?

Spielen Sie doch mal die erste Geige!

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MusikMusik zu machen ist eine der schönsten, Gefühle auszudrücken und zu erleben. Wer selbst spielt, tut Seele und Körper etwas Gutes.

Musik bereichert Ihr Leben

Vor allem, wenn Sie selbst musizieren und nicht nur passiv im Radio oder auf dem MP3-Player hören. Musik ist eine der schönsten und effektivsten Arten, Gefühle auszudrücken und zu erleben. Musik kann beruhigen, aufmuntern, in Schwung und sogar in Bewegung bringen. Aktives Musizieren verbessert die Lebensqualität und fördert das körperliche Wohlbefinden. Und hilft nicht zuletzt, den altersbedingten Abbau zu bremsen.

Fehlende Erfahrung ist kein Hinderungsgrund

Sie haben noch nie ein Instrument gespielt und können auch keine Noten lesen? Das macht nichts. Besuchen Sie einen Trommelkurs und lassen Sie sich vom Rhythmus der anderen Spieler anstecken oder finden Sie Ihren eigenen Rhythmus. Sie könnten auch Gitarre lernen. Mit Grifftabellensind Sie in der Lage, Stücke zu spielen und vielleicht sogar auch dazu zu singen.

Oder Sie gehen in einen Chor und singen nach Gehör. Viele Musikschulen und private Lehrer bieten Schnupperkurse an, in denen Sie herausfinden können, welches Instrument Ihnen zusagt.

Hüten Sie sich vor allzu hohen Erwartungen

Musizieren kann seine positive Wirkung nur entfalten, wenn Sie sich vom Leistungsdenken verabschieden und sich Zeit geben zu lernen. Sie brauchen es weder zur Meisterschaft zu bringen noch sollten Sie von sich erwarten, öffentliche Auftritte zu bewältigen. Es reicht, wenn Sie selbst Freude daran haben, Musik zu machen. Wer zu schnell zu viel erreichen will, demotiviert sich selbst und schafft Frustration.

Musizieren ist gesund für Körper und Seele

Das Erlernen eines Instruments stellt eine Herausforderung dar, die Freude wächst mit jedem neu gelernten Stück. Schlechte Laune und Trübsinn haben keinen Platz. Wer spielt, konzentriert sich auf das augenblickliche Tun und läuft somit nicht Gefahr, Sorgen und Grübeleien nachzuhängen.

Das aktive Musizieren trägt auch dazu bei, Wahrnehmung, Denken und motorische Fertigkeiten zu üben. Auf diese Weise können Alterungsprozesse verlangsamt und sogar wieder rückgängig gemacht werden. Es gibt Untersuchungen, in denen nachgewiesen wurde, dass bereits nach einem fünfwöchigen Klavierunterricht die neuronale Geschwindigkeit zwischen den Hör- und Bewegungsregionen zunimmt. Eine Verbesserung des Gedächtnisses ist eine weitere Folge.

Ganz nach Ihrem Geschmack

Es ist nicht nötig, mit Kinderliedern zu beginnen, wenn Sie als Erwachsene ein Instrument lernen wollen. Stöbern Sie im Musikalienhandel oder im Internet nach Stücken, die Sie gerne hören und lernen wollen. Sie finden dort für Anfänger umgeschriebene altbekannte klassische Stücke, Melodien aus Rock und Pop oder Volkslieder.

Musikschulen bieten inzwischen immer häufiger Unterricht für (ältere) Erwachsene an. Sie passen das Lernprogramm den individuellen Möglichkeiten und Vorlieben an. Wer keinen aushäusigen Unterricht besuchen möchte, holt sich den Lehrer ins Haus.

Sie wollen nicht alleine spielen? Dann suchen Sie sich Gleichgesinnte zum Üben oder ein Ensemble, in dem Sie spielen können. Und wenn es das Gewünschte nicht gibt, dann gründen Sie eines.

 

Das Wichtigste aber ist: Fangen Sie an!

Eine Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, sind örtliche Musikschulen

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